Das Herz der Maya

Sollte ich ins Völkerkundemuseum gehen?

Das Herz der Maya

Ab dem 7. November 2010 schlägt das Herz der Maya in Hamburg. Die geheimnisumwitterte Kultur der Maya gehört zu den facettenreichsten der Menschheit. Ihre Errungenschaften in Kunst und Wissenschaft waren erstaunlich: Sie hatten ein eigenes Schriftsystem sowie einen exakten Kalender, bauten Großstädte mit Prachtbauten, wie 70 m hohe Pyramiden, kannten die Null, verfügten über ausgedehnte Fernhandelsnetze und schufen atemberaubende Kunstschätze.
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Das Museum besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen zur Kultur der Mayas Mittelamerikas, die nun in einer neuen Ausstellung aufbereitet sind. Auf über 700 qm Ausstellungsfläche kann der Besucher die Kultur der Maya kennen lernen. Auf der Reise von der klassischen Maya-Kultur zur Gegenwart Mittelamerikas können archäologische Schätze wie wertvolle Ton-Figurinen und Gefäße mit den einzigartigen Malereien der Maya bestaunt werden.

Tonfiguren & bemalte Töpfe??!

Von der vorspanischen Zeit gelangt man in die Zeit der grausamen Unterdrückung der Maya durch die Eroberung unter Alvarado. Das moderne Leben der heutigen Maya präsentiert sich in der originalgetreuen Nachbildung einer guatemaltekischen Dorfstraße mit Dorfmuseum, Schule und, als Schlußpunkt, der Dorfkirche. Dazu erschließt sich auf der Reise duch die Maya-Welt Interessantes zu den Ursprüngen des Ballspiels, und den bis heute reichenden Geheimnissen des Maya-Kalenders mit seinen rätselhaften Prophezeiungen. Große und kleine Besucher tauchen so in die Kultur und das Leben der Maya ein und erhalten auf spannende Weise einen Einblick in die Kultur eines Volkes, die an Bedeutung und Faszination nicht verliert.

Guatemaltekische Dorfstraße?! Kein Wort von Eldorado, kein Indiana Jones. Ich bleib zu Hause, denk ich.

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