Die Querlatte

HSV legt Protest gegen 2:4-Auswärtsniederlage ein: Querlatte zu niedrig ?

Berlin (dpa) – Zwei Lattentreffer Sergej Barbarez‘ zum möglichen 1:3 und 1:4 trennten den Hamburger Sportverein vergangenen Samstag von der vorzeitigen Vizemeisterschaft und damit sicheren Champions League-Teilnahme in der nächsten Spielzeit. Als den Hamburgern am Ende – noch dazu seit der 60. Minute in Überzahl spielend – die Luft ausging, drehte die Berliner Hertha das Spiel, und gewann 4:2.

Wie jetzt bekannt wurde, konkretisiert sich der von HSV Team-Manager Jürgen Ahlert nach dem Spiel geäußerte Verdacht, die Tore des Berliner Olympiastadions könnten unter Umständen nicht dem aktuellen DFB-Reglement entsprechen. Dieses sieht eine Entfernung der Querlatte von 2,44 Meter zum Boden vor, eine provisorische Messung Ahlerts ergab lediglich 2,40 Meter.

«Sollten sich diese Vorwürfe bestätigen, wäre der HSV in zwei entscheidenden Spielsituationen erheblich benachteiligt worden.», so der Hamburger Vorstandsvorsitzende Bernd Hoffman, der es jedoch vermied, von Betrug zu reden. Bereits im August 2004 war der HSV Leidtragender des durch den Berliner Schiedsrichter Robert Hoyzer manipulierten Pokalspiels beim Drittligisten SC Paderborn. Seinerzeit gingen die Verantwortlichen des DFB den Verdachtsmomenten nur zögerlich nach, bis es schließlich im Januar 2005 zu einem überraschenden Geständnis Hoyzers kam.

«Wir hoffen auf schnelle Aufklärung durch eine amtliche Messung der Torhöhe am kommenden Donnerstag, in Anwesenheit auch der betreffenden FIFA-Offiziellen.», so Hoffmann weiter. «Das Olympiastadion als Austragungsort des WM-Finales ist hier natürlich von besonderer Brisanz.»

Eine Stellungnahme seitens Hertha BSC Berlin wird für den morgigen Dienstag erwartet.

Skandal !!

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