Reacher Season 4

Naaa, auf der Suche nach einer weiteren jubelnden Meinung zu Reacher Season 4?

Dann wirds jetzt gleich eher unbehaglich, denn Season 4 unterbietet, was noch zu unterbieten war. Reacher flüchtet 8 Folgen lang zwischen Philly und DC hin und her, lässt sich von zwei unschuldigen undurchsichtigen Asiatinnen instrumentalisieren (austricksen) und gerät selbstverständlich ins Visier und in die Fänge der Polizeibehörden und der CIA.

Reachers unfreiwillig zusammengestelltes Team besteht in Season 4 aus zwei Cops: dem Kleinstadtpolizisten Jake Merrick und der Grossstadtpolizistin Tamara Green. Weil Merrick eine unfassbare Heulsuse ist, kommt Greene die wiederkehrende Aufgabe zu, ihn zu trösten und seine Hand zu streicheln.
Während Reacher mehrere Folgen lang die selben asiatischen Henchmen und / oder die Anzugträger von der CIA verprügelt – sie lernen es einfach nicht.

Im Finale darf Reacher – unbewaffnet – gegen die beiden Dschungelkämpferinnen mit ihren Karambits 🔪🩸 antreten.
Ob er die 37 ihm beigebrachten Schnittwunden wohl überleben wird?!

Also: ein Drehbuch aus dem Klischeebaukasten. Seasons 1 – 3 lassen grüssen. Über Alan Ritchsons Schauspiel und seine Dialoge lässt sich ebenfalls nichts Neues berichten.
Und trotzdem findet die Serie ihr Zielpublikum. Season 5 und Season 6 sind beschlossene Sache: dann aber ohne mich.

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