Disclosure Day

All will be disclosed.

Am Disclosure Day wird disclosed, was ohnehin schon jeder weiss. Das Roswell-Zeug etc.

Und die Aliens disclosen sich selbst, umständlicherweise haben sie für ihren Plan der langfristigen Empathie in den 1990ern zwei Kinder entführt. Und sich fortan als Tiere getarnt, was in Sachen der Fuchs + Hirsch Visual Effects ziemlich daneben geht (aber der Rotkardinal 🐦‍🔥 ist ganz gut gelungen).
Wäre m.E. alles auch einfacher möglich gewesen, wenn es *sowieso* darauf hinausläuft, per Disclosure Day ein Senior-Alien mit extra riesigem Schädel 👽 ins TV-Studio zu karren.

Die Sache mit den Kindesentführungen führt nun 30 Jahre später dazu, dass stattliche zwei Drittel des Films aus Flüchten und Verfolgen bestehen. Weil die dummen Regierungsagenten (die seit Jimmy Carter eigentlich keine Regierungsagenten mehr sind) trotz konfisziertem Alien-Technologievorteil immer zu spät kommen und wirklich schlecht im Einfangen sind.

Aber nun mal zu den positiven Aspekten und zu Spielberg. Das ganze Flüchten + Verfolgen ist gut gemacht, Kamera- und Regiearbeit fallen merkbar positiv auf. Und Emily Blunt fällt positiv auf.
Wer zusätzlich über Steven Spielberg nachdenken will, kommt um die Dauerthemen Spielberg & Aliens und Spielberg & Religion nicht herum:
Sind die Weltreligionen bereit, Aliens zuzulassen oder werden Aliens die Weltreligionen und deren Wertesysteme passiv zerstören?

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